Schön, aber leider selten. DAS BIRKHUHN –
NAMENSGEBER AUS
GUTEM GRUND.

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Von den edlen Tiere gibt es leider nur noch sehr wenige Exemplare in Deutschland. Die Rhön ist eines der letzten außeralpinen Gebiete, in denen das Birkhuhn beheimatet ist.

Doch gibt es derzeit kaum mehr als 25 Tiere dieser Art im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Ende der 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts balzten in der Langen Rhön noch bis zu 300 Hähne. Heute gilt die Rhöner Population als akut vom Aussterben bedroht.

Birkwild (Lyrurus tetrix) ist im Gegensatz zum nah verwandten Auerwild kein typischer Waldvogel, sondern bewohnt offene, locker mit Gebüsch durchsetzte Moore und Heiden. Wie beim Auerwild trägt der Hahn, Spielhahn oder auch Kleiner Hahn genannt, ein prächtiges schwarzes Gefieder, während die Henne ein schlichtes graubraunes Federkleid besitzt. Die Nahrungsgrundlage der Birkhühner bilden Birkenknospen, Heidekraut, Beeren, Samen und Insekten.

Da es sich auch beim Birkhuhn als Vertreter der Hühnervögel um einen Bodenbrüter handelt, sieht es sich zahlreichen Feinden ausgesetzt. Besonders hohe Verluste haben Fuchs und Habicht zu verantworten. Hauptgrund für das fast vollständige Verschwinden dieser Raufusshuhnart ist jedoch der Verlust an Lebensraum durch eine Intensivierung der Forstwirtschaft und zunehmender Tourismus.

Die BIRKWILD Likörmanufaktur will genau aus diesem Grund auf die schönen und seltenen Tiere aufmerksam machen, damit es das „Wappentier“ der Rhön auch noch in vielen Jahren gibt.